Grazer Menschenrechtspreis 2007

Im feierlichen Rahmen des Gemeinderats-Sitzungssaales wurde am 9. Dezember 2007 erstmals der „Menschenrechtspreis der Stadt Graz” vergeben. Aus zwölf Nominierungen kürte die Jury drei PreisträgerInnen, deren Engagement neben der öffentlichen Anerkennung mit jeweils 3.000 Euro gewürdigt wurde. Zu diesem Zweck war der ursprünglich mit 7.000 Euro dotierte und alle zwei Jahre zur Vergabe anstehende Preis auf 9.000 Euro aufgestockt worden.

Die PreisträgerInnen:

  • Daniela Grabovac, Gründerin und Hauptverantwortliche von „Helping Hands Graz”, einer Organisation, die gegen Rassismus und Diskriminierung kämpft und den Betroffenen direkte Unterstützung und Beratung bietet.
  • Agnes Truger, Projektreferentin von Welthaus Diözese Graz-Seckau, die sich seit vielen Jahren nachhaltig für die Verbesserung der Bedingungen für Roma in der Slowakei und darüber hinaus einsetzt.
  • Ehrenpräsident KR Konsul David Kurt Brühl, der als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Graz maßgeblich zum guten Einvernehmen zwischen der Jüdischen Gemeinde und der Stadt Graz bzw. der Verständigung zwischen den Weltreligionen beigetragen hat

In Einbegleitung der Würdigungen der PreisträgerInnen betonte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, dass Menschen durchaus ihren Lebensmittelpunkt dort suchten, wo sie sich besonders sicher fühlen, wo sie wissen, dass ihre Rechte und darüber hinaus – nicht minder bedeutend – ihre Würde, ernst genommen werden.